HE ist therapierbar

Nach zahlreichen Tests stand die Diagnose fest: hepatische Enzephalopathie (HE), eine Leber-Hirn-Störung infolge einer Leberzirrhose. Das war nicht nur für uns, sondern vor allem für ihn ein Schock. Es war immer seine größte Angst gewesen, geistig nicht mehr fit zu sein.

Dieser zuversichtliche, lebensfrohe Mann wurde plötzlich unsicher. Er traute sich nicht mehr raus, aus Angst, die Orientierung zu verlieren. Wir alle befürchteten das Schlimmste. Doch dann wendete sich das Blatt. Dank seinem Medikament findet er sich wieder besser im Alltag zurecht. Trotz seiner schweren Erkrankung hat er seine Lebensqualität weitgehend zurückbekommen.

Neuer Lebensmut

Da mein Vater inzwischen auf das Autofahren verzichtet, ist er zu uns gezogen. So können wir ihn besser unterstützen. Es ist sehr wichtig, dass er seine Medikamente regelmäßig nimmt. Gemeinsam achten wir darauf.

Außerdem muss er sich noch bewusster ernähren und mehr Ballaststoffe sowie Gemüse zu sich nehmen. Für ihn ist die Nähe zu uns und den Kindern wichtig, es rege seine Lebensgeister an, wie er sagt. Ihm und uns wurde Zeit geschenkt und wir sind sehr dankbar für diese kostbaren Momente.

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Quelle:
https://www.aerzteblatt.de/archiv/47424/Hepatische-Enzephalopathie-Den-Eiweissabbau-mit-Aminosaeuren-stoppen